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2015 dabei: Hagen Flemming

hagenEr möchte, dass man ihn URGESTEIN nennt. In Bezug auf den Comicgarten trifft das durchaus zu. Mit PHANTASTISCHEM Engagement war Hagen in JEDEM Comicgarten dabei, steuerte oft Heft-Sondereditionen seiner Comicserie REMORY bei, warb mit eigenen Bildern-SO wünscht man sich „seine“ Künstler! Nicht nur deshalb schrammelte er auch nur KURZ am Goldenen Comicgartenzwerg vorbei. Hagen Flemming, Jahrgang 1965, lernte Fotografie in Potsdam und Berlin. In jungen Jahren schrieb er Kurzgeschichten wie „Der stille Marc Leiser“, die im Wendejahr im Jugendmagazin „Neues Leben“ veröffentlicht wurde. 1992 gründete er zusammen mit Dörthe Flemming und Jacky Holan die Neoklassik-Band „Charitona“ und beteiligte sich musikalisch und lyrisch an diesem Projekt, das vor allem in der Gothic-Szene bekannt wurde. Erst spät, mit Anfang 30, entdeckte er seine Leidenschaft für die Kunst des Comiczeichnens. Zunächst zeichnete er für die „Berliner Mosaik Connection“ Mosaik-Fan-Comics, bis er schließlich 2003 seine ersten eigenen Arbeiten beim Online-Magazin „Inkplosion“ veröffentlichte. 2007 folgte dann das Debut-Album „Krocht und andere Geschichten“ in Eigenregie. Im gleichen Jahr begann er die Heftserie „Die Virtonauten von Remory“, die Science-Fiction und historische Begebenheiten miteinander verknüpft. Zum 6. Comicgarten gibt es ein Wiedersehen mit den Virtonauten.

http://www.hagen-flemming.de   http://www.remory-comic.de

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2015 dabei: Stefanie Czapla

stefanie1Wer von euch war bereits 2014 im Comicgarten? Der kennt BALU, den Bären, der gemeinsam mit den UNSHAVED MEN steppte! MAN WEISS ES NICHT, wer unter dem dicken Fell schwitzen musste, aber man weiß, wer ihn gebaut hat! Stefanie! Stefanie Czapla wurde 1965 in Immerath gheboren, spricht sich “Tzschappla” und nicht “Steffi“.
Da Immerath dem großen Bagger zum Opfer fiel und die rheinische Schinkenwurst-Mafia sie als Vegetarierin auf die schwarze Liste der nicht-zu-fördernden-Künstler setzte, verließ sie 2003 das Rheinland und ließ sich in Leipzig nieder.
Hier arbeitet sie als Figurenbauerin und baut Klappmaulfiguren, Handpuppen und so richtig große Walk-Acts für die verschiedensten Auftraggeber.

Manche ihrer Figuren, wie die gestörte Stubenfliege DER Hildegard oder der alte Sack sind gerade dabei, berühmt zu werden. Andere sind es bereits und verlassen, so wie der Grüffelo, Totoro oder der Belantis-Buddel im neuen Outfit/Pelz als zufriedene Kunden Stefanies Atelier.
Bereits zum dritten Mal gestaltet Stefanie den Goldenen Gartenzwerg für den Leipziger Comicgarten und wird selbstverständlich auch persönlich anwesend sein. Wer sie dort verpasst oder gerne mehr über ihre Figuren wissen möchte, der findet alles wichtige hier:
http://www.creature-feature.com

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2015 dabei: Thilo Krapp

krapp1Vor 2 Jahren bekam er für „Damian und Alexander“ unseren GOLDENEN COMICGARTENZWERG, nun kommt er wieder: Thilo Krapp! Thilo Krapp ist geboren 1975 in Herdecke, aufgewachsen in Hagen. Im Alter von fünf Jahren zeichnet er Enten, die auf einer Wild-West-Lokomotive über eine Brücke des Grand Canyon fahren. Enten beschäftigen ihn überhaupt sehr, sie werden fortan in selbst ausgedachten Geschichten noch das Telefon erfinden, den Untergang der Titanic erleben oder Geisterhäuser bewohnen. Thilo Krapp war mit seinem Vater auf derselben Schule, ist aber trotzdem gerne hingegangen. Nach der Schule Zivildienst (bei der AIDS-Hilfe Hagen), danach mit einer Freundin auf einen Kurztrip nach New York, um vor dem Studium im Fach Kommunikationsdesign an der Universität Wuppertal noch einmal die große weite Welt zu sehen. Unter anderem den Metropolitan Life Tower, seinen Lieblingswolkenkratzer, der ihn an den Campanile in Venedig erinnert, während ihn in Soho das intensive Blau einer Wedgewood-Tasse so sehr fasziniert, dass er nach ihrem Preis fragt und die amerikanische Verkäuferin sagt: „Isn´t it funny? I always thought it was the nicer one!“. Diese Tasse steht noch heute in seinem Schrank und wartet auf den gelegentlichen Benutzer. Während des Studiums Beschäftigung mit Comic, Trickfilm, Kinderbuch-, Sachbuch- und Zeitschriftenillustration, Anfertigung von Reihentiteln, Illustration zu Romanen, Spielen und Arbeiten in freier Kunst. Bei Wolf Erlbruch im Wintersemester 2003/04 Diplom im Fach Illustration, Titel der Diplomarbeit: „Märchen –- Konzeption und Entwurf einer Heftreihe.“

www.thilokrapp.com thilokrapp.blogspot.com

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2015 dabei: Chris Schlag

chris1Chris stammt aus dem Rheinland, Kann er aber nichts dafür, da wurde er r(h)eingeboren. Inzwischen hat er sich gut in Sachsen eingelebt und wird allgemein anerkannt. Ohne Chris wäre der Comicgarten ein trostloses Petersilienbeet. Denn er ist unser „Mädchen“ für nahezu ALLES: Seit mehreren Jahren kümmert er sich um das Design der Website, um die Plakat- und Flyermotive, um technische Dinge und musiziert wie nebenbei noch im Kreise unrasierter Männer im Garten. Erstaunlich, dass ihm das noch Zeit zum Broterwerb lässt. Womit er sich das Brot und die Butter darauf verdient, könnt ihr u.A. HIER beonachten: http://www.chrisbears.com

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2015 dabei: Oliver Naatz

naatz1Oli „der“ „Herr“ Naatz (der) ist nicht nur ein Urgestein des Leipziger Comicgartens, er sieht auch noch so aus! Nein! Scheeeheeeerz! Oliver Naatz hat sich in all den vielen Jahren Comicgarten NICHT verändert und der erstaunte Gartenbesucher, der ihm begegnet, könnte glatt glauben, in ein Zeitloch geraten zu sein. Sprecht ihn an, um das Geheimnis ewiger Jugend zu erfahren! Der wohl schlechteste Sächsischer-Dialekt-Imitator der Welt ernährt sich vorzugsweise von Bohnenkaffee, Filterzigaretten und Schoki, Wenn er das nicht tut, verfasst er Bücher, die in den SPIEGEL-Bestsellerlisten landen („Knallbert“), arbeitet beim deutschen MAD Magazine mit und schreibt an der Fortsetzungsgeschichte „Die Lausbuben vom Jungensinternat – Steffen und Oliver machen Musik“. http://www.facebook.com/Knallberts.Tagebuch www.knallbert.de

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2015 dabei: Jemo Kohiri

kohiriportrAuch 2015 am Start: Jemo Kohiri! So stellt sie sich vor: „Es gibt nichts was ich nicht kann.“ So oder ähnlich lasse ich mit meiner Kreativität freien Lauf und arbeite täglich mit Stoff. Japanische Süßigkeiten oder allgemein japanisch angehauchte Themen erwachen bei mir zum Leben und schauen mit Knopfaugen in die Welt. Taschen, Mützen, Kissen und Anhänger – nur ein Teil meiner Produkte. Ständig auf der Suche nach Neuheiten, versuche ich meinen Fans ein breites Spektrum zu bieten und keine Wünsche offen zu lassen. Dabei hüpft das ein oder andere Cosplay von meiner Nähmaschine oder aber die eine oder andere Geschichte aus meinen Fingern. Du willst mehr sehen? Dann schau bei Facebook unter Jemo Kohiri oder meinem Label Unessbar vorbei bzw. in meinem kleinen Shop auf Dawanda, ebenfalls unter Unessbar. http://www.facebook.com/KleinRyu

Arbeitsprobe

2015 dabei: Gerry Lagler

laglerportrComicgarten goes INTERNATIONAL! Ösis zu den Ossis! Mit Gerry erwarten wir zum ersten Mal einen Gast aus dem „fernen“ Österreich! Er über sich:

„Geboren wurde ich am 11. Juni 1965 in Bruch an der Mur (Österreich). Ab dann ging es nach der Pflichtschule 1972 bis 1980 und dem Besuch der HTBLA Ortweinplatz in Graz 1980 bis 1986 Schlag auf Schlag: 8 sinnlose Monate von Jänner bis August im Jahre 1987 beim Bundesheer in Kärnten (aber nicht im Bärental!) und der große Sprung über den Semmering nach Wien zur Agentur Preiss und Preiss 1987-1989 sowie GGK Wien 1989-1996. August 1996: Großer Umzug von der Donau-Metropole in die Montanstadt Leoben. Beschäftigungslosigkeit und kontinuierlicher Aufbau eines eigenen kleinen Grafikateliers. Dann Selbstständigkeit ab dem „österreichischen Tag der Arbeit“ (1. Mai) 1997 als freier Graphic Designer & Illustrator. Neben den klassischen Layout- und Reinzeichnungsarbeiten – unter anderen für „Foto Schmickl“ (im Full Service Bereich), oder bei Drucksorten sowohl für „Ferienland“ wie auch für „UHL Systemkarten“ (mit internationalem Standard!) – führte ich auch diverse Illustrationen durch, vorwiegend auf Comic – Basis. Eine meiner gelungenen Creationen sind der Steirer Man (1986) und die „Strassengler Kirchenmaus” (1997).
Ein kleines Erfolgserlebnis 2003 mit einer Wettbewerbspräsentation zur Landesausstellung 2005 „Narren & Visionäre“ im steirischen Salzkammergut, wo man mich aus allen steirischen Werbeagenturen und Grafikstudios – und das waren bei Gott nicht wenige – auswählte und mit 3 weiteren Werbeunternehmen zur Präsentation einlud. Den Zuschlag erhielt zwar eine Werbeagentur, dennoch konnte sich mein kleines Graphicatelier weitestgehend bis ins Finale durchsetzen. Besonders hervorstechen konnte bei der Präsentation meine sogenannte „Fleiß-Aufgabe”: der Gielge, eine Comicfigur, die ich als Maskottchen in die gesamte Kampagne zu LA 2005 mit einbaute, und die bei der Jury mächtig gut ankam.
Im Herbst des Jahres 2006 kam mir die Idee, mittels eines Zeichenwettbewerbs Kindern und Jugendlichen wieder die gute alte Handarbeit nahezubringen. Mit einem Pilotprojekt, der sich „1. Strassengler Comic Contest 2007” nannte, startete ich mit Hilfe der Steiermärkischen Landesregierung/Landesjugendreferat, der Marktgemeinde Judendorf-Straßengel, der Druckerei „Styria Printshop” sowie zahlreichen kleinen Preis-Sponsoren durch.
Gegen Ende des Jahres 2007 gab es eine Welt-Premiere: die „Strassengler Comickrippe” wurde der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf einem Tritonium wurden sämtliche bekannte Comicfiguren von Asterix über Micky Maus und Spiderman bis hin zu Tom und Jerry dargestellt, die dem Christkinde huldigen und das vor der comic-haften Umsetzung der Wallfahrtskirche „Maria Straßengel” bei Graz.
Ein Jahr danach versuchte ich, den Nachwuchs anderweitig in Sachen Comic zu fördern, indem ich im Jänner 2008 die „1. Comic – Schule Österreichs” eröffnete. An 5 Sonntagen zu jeweils 2 Stunden wurden die Grundlagen jeder Comicfigur bzw. jedes Comicstrips erklärt, besprochen und schlussendlich zeichnerisch umgesetzt. Mit einem Zertifikat, einer Ausstellung und einem eigens dafür ins Leben gerufenen Magazin, dem „Strassengler Comic. Annual 2008”, wurden die Nachwuchs-Disney’s so gut es geht unterstützt und so ein Karrieresprungbrett für Illustratoren geschaffen. 3 Kurse gingen 2008 erfolgreich über die Bühne.
Am 2. März, fiel der Startschuss zum „2. Strassengler ComicContest 2009” unter dem Motto „Xundheit” im Rahmen des „Centuriums” (100-Jahre-Gemeinde Judendorf-Straßengel). Parallel zum kreativen Wettbewerb kamen Einladungen zu sogeneannten „externen” Kursen in einem Jugend-Sommercamp in Großwilfersdorf und im Kursraum eines renommierten Farbenfachhandels in Wiener Neustadt …
Das Jahr 2011 bescherte meine Tätigkeiten dank Facebook („Comic.Circle” und „Strassengler Kirchenmaus-Club”) einen Höhenflug in Sachen Buch-Illustrationen. Der Grazer „Geld-Lehrer” Markus Leyacker-Schatzl und die Nachwuchs-Autorin und obersteirische „Vorzeige-Mama”, Ingrid Stelzer aus St. Marein im Mürztal, fanden für deren literarische Werke einen optimalen illustratorischen Zierrat. Eine weitere positive Zusammenarbeit begann ich mit dem Wiener Buchautor Thomas Benesch, für dessen systemkritisches Werk „Lüge – Grosse Lüge – Statistik” ich das Cover illustrieren und gestalten durfte.
2012 trat die innovative und creative Institution „1. österreichische Comic-Schule” wieder eine Reise an: diesmal nach Würflach im Bezirk Neunkirchen (NÖ) in die sogenannte „Wellness-Welt” unter Mithilfe von Silvia Hampölz und nach Wels ins „Lebensspuren-Museum”, wo wieder Comic-IllustratorInnen von 8 bis 88 entdeckt und gefördert werden konnten.
2013: Neues Jahr. Neue Chancen. Beim altbewährten „Steiermark-Frühling” am Wiener Rathausplatz wurde erneut der „Strassengler KirchenMaus-Bote – Text+Bild für Mensch+Maus” einem internationalen Publikum präsentiert. Neben den altbewährten Kursen der „1. österreichischen Comic.Schule” in Judendorf-Straßengel kam ein weiteres Highlight auf den Comic-Illustratoren aus Leoben zu: Im Rahmen der bedeutsamen Wanderausstellung „Holocaust im Comic” durfte ich auch einen Kurs an der Karl-Franzens-Univesität abhalten – genauer gesagt im UniGraz@Museum, wie seit jüngsten das Universitäts-Museum in Graz genannt wird. Dazwischen wurde ich von der Wiener Institution „Comics-Box” und „Tisch 14”, einem überregionalen Comic-Zeichner-Stammtisch, der allmonatlich im Café „Rüdigerhof” seine Sessions am Tisch 14 (!) abhält, eingeladen, die Werbetrommel für die „Strassengler KirchenMaus” und der „1. österreichischen Comic.Schule” zu rühren …
Besonders stolz bin ich jedoch auf den Titel „Comic-Pate” den ich von der ORF Kultur-Lady Dr. Barbara Rett im Rahmen ihrer Buchpräsentation „Kulturwerk” in der Grazer Buchhandlung Moser in der charmantesten Form als Widmung schriftlich erhielt!
In „häuslicher Kooperation” mit 4 felidären Zeitgenossen (je 2 obersteirische und 2 griechische Katzen!) werden die Arbeiten ausgeführt, wobei der einzige Ort, wo die Samtpfoten keinen Zutritt haben, das Atelier ist.“
https://www.facebook.com/gerry.lagler

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2015 dabei: Alex Kats

kats1Alex Kats wurde am 1 September 1985 in Riga geboren.
Seit 2001 lebt er in Leipzig

Zu seinen Lieblingshobbys gehört das Zeichnen von Karikaturen.
Er hat zwei Bücher veröffentlicht: “ Lasst uns lachen “ und „Sonnenclown Iwanuschka“,
sein drittes Buch erscheint 2015
Er schloss einen Fernlehrgang im Karikatur-Comiczeichnen erfolgreich ab und nahm
ab 2013 an der individuellen beruflichen Modularen IT-Weiterbildung teil.
Kontakt : alex-kats@gmx.de

https://www.facebook.com/alex.kats.106

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2015 dabei: Marie Sann

mariesannBereits 2014 wollte Marie am Comicgarten teilnehmen, die Leipziger Volkszeitung berichtete schon, in letzter Minute musste sie absagen, verband das aber mit der Bitte, 2015 die erste Anmeldung sein zu wollen. Also, dann mal los:

Marie Sann begann schon in ihrer Kindheit mit dem Zeichnen und wurde ca. 1998 auf den Manga-Stil aufmerksam. Vor ihrer ersten Veröffentlichung gewann sie bei Zeichenwettbewerben von Modern Graphics und der Comicmesse Berlin sowie die Mangatalentewettbewerbe 2002 und 2003 auf der Leipziger Buchmesse.

2004 lernte sie den Comiczeichner und -autor Guido Neukamm bei Aufnahmen für die Fernsehsendung Reläxx im Kinderkanal kennen. Im Februar 2005 erschien eine Kurzgeschichte der beiden in der ersten Ausgabe von Manga Fieber, einem Kurzgeschichtenband zur Förderung von deutschen Zeichnern. Für den Tokyopop-Verlag arbeiteten sie gemeinsam an dem Band Sketchbook Berlin.

Weiterhin designte Sann unter anderem fünf Exemplare des Nintendo DS und Schulranzen für Herlitz. Außerdem zeichnete sie für Universal Music die Bandmitglieder von Nevada Tan als Comicfiguren.

Von 2007 bis 2010 absolvierte sie eine Ausbildung zur Grafikdesignerin. Parallel dazu entstand erneut in Zusammenarbeit mit Neukamm die Comicreihe Krähen, welche komplett mit Bleistift gezeichnet wurde. Sann zeichnet als freie Illustratorin für verschiedene Auftraggeber (bisher für z.B. Herlitz, Bravo, Tip Magazin, Universal Music, Olympiastadion Berlin, Nintendo Europe, Radon Labs, Perry Rhodan und verschiedene Autoren). 2010 unterstützte Sann die Aktion Buddy Bär, indem sie einen 1 m großen Bären mit ihren Bildern im Manga-Stil beklebte. Dieser wurde auf einer Charity-Veranstaltung zugunsten von Kinder in Not[2] versteigert.

Für die Sonderauflage des ersten Bandes der 2011 neu gestarteten Taschenroman-Serie Perry Rhodan Neo zeichnete sie kolorierte Porträts der Hauptpersonen des Romans. Ferner nahm die Künstlerin als Gast an der 5. Perry-Rhodan-Weltcon vom 30. September bis 2. Oktober 2011 in Mannheim teil. Seit 2011 adaptiert sie im Auftrag des Splitter Verlages in Zusammenarbeit mit dem Autor Yann Krehl den fantastischen Roman Frostfeuer von Kai Meyer. Die Arbeit an der dreibändigen Comicreihe war im Frühjahr 2014 beendet.

Neben ihrer Arbeit als Illustratorin und Comiczeichnerin arbeitet Marie Sann als Game Artist bei Wooga in Berlin.

http://www.marie-sann.de

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Nominierung Februar 2015: Sandy Schmied/André Martini: Leipzig: Stadtführer für Kinder

nominierungmartiniLangweilige Stadtführer für Kinder waren GESTERN! Sandy Schmied/André Martini: Leipzig: Stadtführer für Kinder
„Schluss mit Langeweile! Wir gehen auf Entdeckungstour!“ Dieser Band macht auf unterhaltsame Weise mit der Stadt vertraut und ist der ideale Begleiter in Sachen Spiel und Spaß. Er enthält Bilder und Geschichten der Stadt, außerdem Aufgaben und Rätsel und führt zu den Lieblingsorten kleiner Leipziger: an die Badeseen, zum Kletterwald, in den Park oder eines der Museen. Spielerisch wird die Umgebung erforscht, in den Passagen der Innenstadt oder dem Clara-Zetkin-Park. Kennenlernen kann man bei dieser Leipzig-Tour stadtbekannte Leute und viele spannende Orte.“
So weit der schlichte Backcovertext dieses Stadtführers für Kinder. Und nun fragt man sich mehr oder weniger besorgt: Fällt den Comicgärtnern nichts mehr ein? Ein Kinderstadtführer? Ist das noch Comic?
Und ich gebe zu: Ganz uneigennützig ist diese Nominierung nicht, geht es doch diesmal einfach mal um die STADT DES COMICGARTENS, um LEIPZIG.
Und ANDERS als andere Festivals mit ihren Nominierungen waren wir schon IMMER, wollen wir auch sein…!
Dieses Buch ist besonders. Man merkt der Autorin, Sandy Schmied, und dem Zeichner, André Martini, an, dass sie sich einfach mal in ihrer Stadt auskennen, sie (er)leben. Die Locations, welche die Beiden hier ausgewählt haben, sind genau die, die man selbst als liebenswert empfindet und da ist eben nicht nur von Bekanntem die Rede, vom Zoo oder Belantis, sondern auch bspw, von „Zierlich Manierlich“, einem eher unscheinbaren, aber verträumten (DOCH! Das gibt es!) Imbisswagen am Richard-Wagner-Hain. Sandy arbeitet u.A. für ein Leipziger Stadtmagazin und André ist für mich einer der BESTEN, aber leider (noch?) zu Unrecht unterrepräsentierten Comiczeichner Leipzigs. Und da schließt sich der Kreis: Martinis klarer Comicstrich prädestiniert den Kinderstadtführer geradezu für eine Nominierung für unseren Goldenen Comicgartenzwerg!
Kleiner Wermutstropfen: Die Russische Kirche wird erwähnt und gezeigt, unser COMICGARTEN am gleichen Ort )noch) nicht. KAUFT das Buch, eine Neuauflage KÖNNTE das ändern!
Wir gratulieren zur Nominierung!
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Edition Leipzig; ISBN-10: 3361007097, 80 Seiten, EUR 14,95

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