Archiv der Kategorie: Comicgarten News

News aus dem Garten.
Veranstaltungen, Aktionen und Termine in, um und während des Comicgarten in Leipzig.

Nominierung 05: Inga Steinmetz – „Schneeballens Fall“

Da steckt mehr dahinter.

„Schneeballens Fall“ wirkt auf den ersten Blick etwaBild_Nominierung_05_Inga-Steinmetzs arg zuckrig, nicht nur wegen der Bonbons auf dem Cover, über alle Maßen süß. Das Genre scheint vertraut, ein Reisetagebuch in Comicform – Zeichner wie Craig Thompson oder Sebastian Lörscher („Making Friend in Bangalore“) haben hier den Maßstab sehr hoch gelegt. Höher, als „Schneeballens Fall“ auf den ersten Blick kommt.

Der Band schildert meist in kurzen Strips einen zweimonatigen Aufenthalt der Zeichnerin in Korea – Südkorea, wie sie immer wieder betont. Die Episoden sind oft banal, sie handeln vom Einkaufen, vergleichen die Essgewohnheiten und die modischen Unterschiede zwischen Korea und Deutschland. Steinmetz‘ Stil ist gefällig, kugelig, weich. Ecken und Kanten gibt es nicht – in der Erzählung nicht und nicht im grafischen Gepräge.

Was so banal erscheint, hat einen ernsten Hintergrund. Auf den ersten Seiten des Buches schildert die Zeichnerin ihren Seelenzustand vor der Reise. Es ist der einer ernsthaften Depression. Er handelt von Einsamkeit, Ziellosigkeit und Angst. Der Trip nach Korea ist damit nicht nur Flucht vor der Erkrankung. Er ist, mit all seiner Quietschbuntigkeit, vor allem aber mit der erzwungen Sozialisierung mit dem vollkommen Fremden (die Reise wird vom südkoreanischen Staat bezahlt) die Geschichte einer Therapie.

Der titelgebende Fall eBild_Nominierung_05_Inga-Steinmetz_Portraitrhält hier eine doppelte Bedeutung, vom depressiven Absturz hin zum Sprung zurück ins Leben. Der Einstieg ins Banale (wie etwa der Erkenntnis, dass man in öffentlichen südkoreanischen Toiletten nicht pupsen darf) ist eben auch ein Wiedereinstieg ins Leben, das oft genug banal ist.

„Schneeballens Fall“ ist ein Buch, das ein ernstes, auch bitteres Thema in eine zuckersüße Hülle steckt. Schon Mary Poppins wußte, dass das hilft.

 

Verlag: Carlsen, 128 Seiten, 12,00€
https://www.carlsen.de/softcover/schneeballens-fall/63124

Homepage: http://www.the-wired.de/

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Nominierung 2016 (4): Tobi Dahmen – „Fahrradmod“

Man hat ja irgendwann gedacht, dass kommt gar nicht mehr.

Online konnte man seine Entstehung mitverfolgen, in einem quälenden, qualvoll langsamen, sicht acht Jahre streckenden Prozeß. 2007 war zum ersten Mal davon zu hören, Tobi Dahmen, hochtalentierter Comiczeichner und Fanzine-Herausgaber aus NRW arbeitet an einem Comic zur Mod- und Skinkultur vor dem Hintergrund seiner eigenen Autobiografie. Mal waren regelmäßig neue Seiten zu sehen, dann lange nicht.

Man hätte ihn schubsen und drängeln wollen. Denn Dahmen hat sich mit seinen Kurzgeschichten (u.a. „Sperrbezirk“, Zwerchfell) als einer der interessantesten deutschen Comicerzähler erwiesen. Aber all das Drängeln und Schubsen hätte nichts genutzt, denn dann hätten wir ohne Frage nicht das, was vor uns liegt: ein Ausnahmecomic, nicht nur im Genre der autobiografischen Comics, sondern auch unter den Comics aus heimischer Produktion an sich.

Autobiografische Comics haben den Hang zur Ernsthaftigkeit und zum Drama, es hat sich ein wenig die Idee festgesetzt, dass nur persönliche Katastrophen autobiotauglich sind. „Fahrradmod“ ist all das nicht oder nur am Rande. Die Geschichte, wie der Autor und Ich-Erzähler im Kaff Wesel am Niederrhein (30.000 Einwohner) aufwuchs, ist vor allem offen, locker, amüsant und vor allem ungeheuer lebendig erzählt.

Es ist eine Liebeserklärung Bild_Nominierung_04_Tobi-Dahmenan die eigene Subkultur, die der Mods, und Dahmen macht die, indem er der Musik breiten Platz einräumt. (Der Soundtrack zum Buch kann hier angehört werden.
https://www.mixcloud.com/Fahrradmod/fahrradmod-the-soundtrack-a-time-travel-through-ska-soul-jive-and-mod-sounds-and-psychobilly/) Unter den Ereignissen, die ein Aufwachsen so individuell und gleichzeitig allgemein zugänglich machen – die ersten Partys, der erste Sex, die vielen vielen Abende mit Kumpels daheim und anderswo – liegt immer die Musik. Und Dahmen gelingt es, sie tatsächlich zu zeichnen, indem er ihr Platz einräumt – für Lyrics, für Tänzer, für beeindruckende Doppelseiten aus Clubs und von Konzerten.

Damit gehört Dahmen zu den wenigen, die das Format der Graphic Novel tatsächlich begriffen haben. Das eben nicht heisst, dass man jetzt auch mal mit mehr Seiten arbeiten kann. Sondern dass man wissen muss, sie zu nutzen. Dass hier nichts gedrängt wird, dass jede Seite eine ungeheure Offenheit und Leichtigkeit ausstrahlt, trägt entscheidend zur Lesefreude am Buch bei. Und wie anders will man über Jugendkulturen reden, wenn nicht im Geist der Befreiung?

Wenn sich jemals das Warten auf ein Buch gelohnt hat, dann hier.

Verlag: Carlsen, 480 Seiten, 29,99
https://www.carlsen.de/hardcover/fahrradmod/66665

Homepage: http://www.fahrradmod.de/

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Nominierung 2016 (03): Sandra Brandstätter – „Paula – Liebesbrief des Schreckens“

Das zu Beginn etwBild_Nominierung_03_Paulaas skeptisch betrachtete Kindercomic-Label von Reprodukt hat sich inzwischen zur kreativen Keimzelle des Verlags gemausert.
Hier erscheinen nicht nur die besten Lizenzcomics im Verlagsprogramm (Luke Pearsons fantastische „Hilda“-Comics etwa), sondern auch die schönsten selbstgemachten Sachen.  „Q-R-T“ von Ferdinand Lutz. „Kiste“ von Wirbeleit und Heidschötter. „Paula“ von Sandra Brandstätter.

Glaubt man der Biografie im Buch, verdient sie ihr Geld mit Animationen für Kindersendungen wie „Die Sendung mit der Maus“ und „Siebenstein“. Das sind die schlechtesten Adressen nicht, vor allem erstere, die seit Jahrzehnten scheinbar mühelos den Spagat schafft, Kinder und Erwachsene gleichermaßen anzusprechen.

Ein Anspruch, den auch „Paula“ in diesem (dem ersten?) Band erfüllt. Die Geschichte von Paula und ihrem heimlichen Liebesbrief und wie sie im Sommerurlaub in zusehends komischeren Eskapaden zu vermeiden versucht, dass ihre Autorenschaft des Zettelchens öffentlich wird, ist konsequent auf kindertauglichem Niveau erzählt. Die Schilderung des Campingplatzes, auf dem Paula mit ihren Eltern ihren Sommerurlaub verbringt, verlässt nie die Augenhöhe der Protagonistin.

Gleichzeitig übersteigt der Comic den reinen Ansatz kindlicher Naivität, den man bei einer solchen Geschichte vermuten könnte. Brandstätters Darstellung des Urlauberbiotops ist von liebenswerter Detailfreude und durchzogen von einer leichten Nostalgie, die sich wohl eher dem erwachsenen Leser eröffnet. Ihre Gestaltung der Figuren ist liebevoll karikierend, hier und da überziehend, aber nie soweit, dass die Geschichte die Haftung in der Realität verliert.

Damit ist „Paula“ das, was die besten Kindercomics sind: nicht nur für Kinder, die Leser aller Altersschichten ernstnehmend – ein Respekt, den Kinder wie Erwachsene zu schätzen
wissen.

Bild_Nominierung_03_Paula_Auszug

Verlag: Reprodukt, 120 Seiten, 18,00
http://www.reprodukt.com/

Tumblr: http://brandstaetter.tumblr.com

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Nominierung 2016 (02): Konrad Lorenz & Isabel Kreitz – „Rohrkrepierer“

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Die eigentlichen Helden in vielen Comics von
Isabel Kreitz sind die Schauplätze des Geschehens. Das gilt für die Hamburger Kanalisation in ihrer „Ralf“-Serie, für Tokyo in „Die Sache mit Sorge“ und für Hannover in „Haarmann“. Immer gelingt es ihr, das typische Flair der Städte und die dargestellte Epoche (zumeist die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts) herauszuarbeiten. In einem Maß, das die Handlung gelegentlich dahinter verschwinden lässt.

Nicht weniger lässt sich für „Rohrkrepierer“ sagen.
Der auf einem autobiographischen Roman beruhende Comic ist zudem eine Rückkehr ins persönlich Vertraute: Hamburg, Isabel Kreitz‘ Heimatstadt.

Auch wenn sie die geschilderte Epoche (ungefähr das erste Jahrzehnt nach dem Krieg) sicher nicht selbst erlebt hat. Man kann der Handlung eine gewisse Banalität nicht absprechen, auch eine gewisse Ereignislosigkeit nicht: Handlungshöhepunkt ist, wie die Hauptfigur einmal Louis Armstrong in Hamburg nicht begegnete. Davor wird gequatscht, Unsinn gemacht, geküsst, geprügelt, abgehangen und noch mehr gequatscht.
Nichts außergewöhnliches.

Allerdings dürfte genau darin der Zweck der Erzählung liegen. Sie ist bis zur äußersten Konsequenz alltäglich und schildert den Schluß der Kindheit und den Beginn der Pubertät unter den spezifischen Bedingungen der Nachkriegsjahre, mit dem neurotisierten kriegsheimkehrenden Vater, den engen moralischen Schranken und allgemein einer Welt, die sich zwischen verleugneter Vergangenheit und noch nicht erahnbarer Zukunft erst einmal selbst finden muss.

„Rohrkrepierer“ ist ein Hamburger Panoptikum aus Seeleuten, Nutten, Säufern, Schlägern, Prügelknaben und Kopftuchomis. Kreitz rekonstruiert eine Welt aus zerbombten Häusern und Neubauten, kurzer Hose, gegelten Haaren. Die Detailfreude, nein, sagen wir: die Detaillust ist atemberaubend. Ein Buch, das auf jeder Seite Atmosphäre atmet.

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Konrad Lorenz und Isabel Kreitz

Verlag: Carlsen, 304 Seiten, 26,99

https://www.carlsen.de/hardcover/rohrkrepierer

Homepage: http://isakreitz.de/

 

Nominierung 2016 (01): Ulf Salzmann – „Flausen und eine Nacht“

Bild_Nominierung_01_UlfZehn Jahre gibt es Ulf Salzmanns Comicblog „Flausen“ inzwischen. Flausen, das sind kleine Spinnereien, nebensächliche Gedanken.

Wie passend. „Flausen“ zählt weder zu den langlebigsten (das wäre „Lisa 9“) noch zu den populärsten (hier wahlweise die Blogs von Johannes Beetlebum „Kretzschmar“ oder Flix einsetzen) Comicblogs. Redet man von deutschen Online-Comics, fällt er dadurch immer etwas hinten raus, nicht zuletzt auch, weil er sich nie aggressiv vermarktet hat.

Wie sollte er auch? Es liegt nicht in der Natur seiner Comics. Betrachtet man den Blog, fällt auf, dass die im Lauf der Jahre eine starke Veränderung erfahren haben, vom etwas krakeligen (und gelegentlich durch sein Lettering fast unlesbaren) eher klassischen Gagcomic zu einer stillen, poetischen Betrachtung über die Natur und das Leben an sich.

Seine scheinbare Schwäche, die immer etwas selbstimmanente Unscheinbarkeit, wird zur größten Stärke bei der Lektüre des Strips. In seinen besten Momenten will „Flausen“ dem Leser keine Witze und keine Weisheit vermitteln, sondern einfach nur Sein. Die vier Panels, in denen er seinen Alltag erzählt, sind im besten Sinne Ausdruck von Salzmann selbst, der sich keiner Zielgruppe außer sich selbst anbiedert.

Salzmann schildert, mit der schönsten, in sich ruhenden Selbstverständlichkeit Spaziergänge durch das Weimarer Land (wo er beheimatet ist), Stadt- und Landschaftsimpressionen, verknüpft mit seinen individuellen Ängsten und Hoffnungen. Selbst da, wo er in konventionelle Erzählmuster verfällt, wenn er manchmal längere Erzählungen über mehrere Strips entwickelt, findet früher oder später ein Rücksturz zu dem statt, was den Strip titelgebend ausmacht: Flausen. Von Ulf Salzmann. Nicht mehr, auf keinen Fall aber weniger.

Cover "Flausen und eine Nacht"

Cover „Flausen und eine Nacht“

Verlag: Schwarzer Turm; Auflage: 1, 120 Seiten, 12,80€
http://www.freibeutershop.de/product_info.php?products_id=1666

Leseprobe: http://www.schwarzerturm.de/lp/Flausen/Flausen.html

http://www.flausen.net/
https://www.facebook.com/pages/Flausen/353991351720

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Anmeldung für Künstler und Aussteller geöffnet

Hereinspaziert, Stand aufgebaut und präsentiert…

Jedes Jahr begrüßen wir die unterschiedlichsten Künstler und Aussteller im Comicgarten. Im letzten Jahr waren zum Beispiel mawil, Marie Sann, Andreas Eikenroth, Marvin Clifford, Aike Arndt, Maximilian Hillerzeder, Lona Rietschel und viele andere zu Gast.

Nun ist die Anmeldung für Künstler und Aussteller für den Comicgarten 2016 geöffnet. Anmelden könnt ihr euch unter http://comicgarten-leipzig.de/de…/anmeldung-zum-comicgarten/ oder über unsere facebook-App „Anmeldung Comicgarten 2016“.

Wichtiger Hinweis:

In diesem Jahr fallen pro Anmeldung 10,00€ Standgebühren an, welche im Vorfeld zu entrichten sind. Für Künstler und Zeichner bieten wir ein Kontingent von insgesamt 10 Plätzen zu einem vergünstigten Preis von 5,00€ an. Diese sogenannten Künstlerplätze verteilen wir unter allen Interessierten.
Grund für die Änderung sind die gestiegenen Kosten, u.a. für die Anmietung von Tischen und Stühlen.
Der Eintritt für Besucher bleibt weiterhin kostenfrei.

2015 dabei: Christopher Tauber

Ein weiterer Debütant im Comicgarten, auf den wir uns sehr freuen, ist Christopher Tauber.

Christopher Tauber, Jahrgang 1979, lebt in seiner Geburtsstadt Frankfurt am Main. Er ist Co-Verleger beim Zwerchfell Verlag, freier Redakteur, Autor und Zeichner. Er zeichnet gerne für Kinder, aber auch für Erwachsene, wie zum Beispiel das Heavy Metal Malbuch „Mal döch mal Metal“ und die Illustrationsreihe „The Complete Penis“. Mit Ingo Römling zusammen arbeitet er an dem Horror Parodie Webcomic „Survivor Girl“.

Sein neuestes Werk als Illustrator ist „Die drei ??? und der dreiäugige Totenkopf“, das in Zusammenarbeit mit John Beckmann und Ivar Leon Menger entstanden ist. Der Band erscheint am 08.09.15 in den Läden.

Christopher Tauber

 

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Web:

http://www.survivor-girl.de

http://www.piwimonium.de/

http://www.piwimonium.de/

2015 dabei: Björn Hammel

Seine ersten Comic-Schritte hat Björn als Zeichner und Mitherausgeber des Comic-Fanzines „SI-Kartuun“ unternommen, das 1994 zu den Preisträgern des ICOM Independent Comic Preises gehörte.

Zur Jahrtausendwende schrieb er Story und Konzept für die multimediale Graphic Novel „TearTalesTrust“, die seit 2014 auch als gedrucktes Album vorliegt. Seine Strips um „Kater + Köpcke“ erscheinen seit 2006 beim Bonner Online-Kulturmagazin „kultur-in-bonn.de“. 2010 erschien die Strip-Sammlung „Krötencasting und andere Abenteuer von Kater + Köpcke“ im Holos-Verlag.
Seit zwei Jahren widmet er sich verstärkt der wissenschaftlichen Perspektive auf die sequentielle Kunst. Sein Fokus liegt auf den Möglichkeiten und Folgen der Digitalisierung. 2014 erschien im Christian A. Bachmann Verlag seine Monographie „Webcomics. Einführung und Typologie“.
Inzwischen kann er auch die Frage beantworten, was Comics und Comicforschung gemeinsam haben: Beides macht viel Spaß, solange man kein Geld damit verdienen muss.

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Web: www.badham.de

https://www.facebook.com/bjoern.hammel

2015 dabei: Sascha Dörp

Als weiteren Neuzugang zum Comicgarten begrüßen wir dieses Jahr Sascha Dörp.

Geboren 1971 in Köln verschlug es den Zeichner zunächst in die mittlerweile ausgestorbene Berufsbranche des Druckvorlagenherstellers. Nach dem Studium der Visuellen Kommunikation arbeitete er für diverse Werbeagenturen als Art- und Kreativdirektor und immer öfter auch als Illustrator und „visueller Protokollant“ von Workshops und Meetings.

Seit 2010 textet und zeichnet er die Online-Cartoonreihe „Schoolpeppers“ sowie diverse One-Pager und Kurzgeschichten für verschiedene Fanzines und alternative Publikationen. Im Sommer 2015 erschien nun der erste Band seiner SciFi-Noir-Reihe „ENKLAVE“ beim THENEXTART Verlag.

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Web: www.comiccabin.com

https://www.facebook.com/sascha.doerp